Auf
den hier heute veröffentlichten Artikel „Krise oder
Katastrophe“ (hier der Link) erreichte uns
die Replik eines Lesers, die wir Ihnen hier gerne zeigen
wollen:
Der Mensch ist unfähig, den Kommunismus zu
praktizieren
Der Kapitalismus und damit die sog. "freie Marktwirtschaft"
war(en) noch nie das System , das für größtmögliche
Gerechtigkeit (für wen?) und verlässliche soziale
Sicherheit sorgt. Schon aus dem einzigen Grund, dass der
Mensch als Egoist nur für sich selbst sorgt
(Entsolidarisierung).
Kapitalismus ist ausschließlich für eine kleine Minderheit
unter den 6,8 Mrd. Menschen dienlich. Der Rest muss mit dem
"zufrieden" sein, das ihm die Kapitalisten "übrig" lassen.
Deshalb haben Marx und Engels im vorletzten Jahrhundert in
ihrer Kritik am damaligen für die Mehrheit der arbeitenden
Menschen nachteiligen Wirtschaftssystem Ideen für ein
revolutionäres Gesellschafts- und Wirtschaftssystem
entwickelt, aus dem heraus sie dann 1849 das heute immer
noch diskutierte "Kommunistische Manifest" publizierten.
Leider ist der Mensch als Egoist von Natur aus unfähig, den
Kommunismus als eine in der Tat ideale Form des menschliche
Miteinanders zu praktizieren. Es gibt ihn unter den
Menschen nicht! Alles, was da als kommunistische Systeme
existiert(e), ist/war nichts anderes als blanke Diktatur
zum Nachteil der Menschen (frühere Sowjetunion, DDR,
Nordkorea).
Von sozialer Gerechtigkeit kann/konnte auch dort keine Rede
sein.
-ph- (14. 05.09)
Anmerkung
der Redaktion:
Haben wir denn tatsächlich nur die Wahl zwischen
Kapitalismus und Kommunismus - also zwischen Pest und
Cholera?