Schöne Bescherung
Und wieder
ist es so weit, die besinnungslose Besinnlichkeit
erobert die Herzen der Menschen, bemächtigt sich
ihrer Geldbeutel, riecht penetrant nach Zimt und
Glühwein. Wer heute seine herzallerliebste Brusler
Rundschau aus dem Zeitungsrohr holte, wurde gleich
von einem ganzseitigen Popen-Erguss vom Herrn
Erzbischof aus Freiburg zugelallt und fragte sich
vielleicht insgeheim und staunend, ob dieser alte
Herr wirklich all das glaubt, was er da schriftlich
predigt.
Man entkommt der Weihnachts-Vernebelungsmaschine nicht wirklich, man hat keine Chance. Egal wie man sich dreht und wendet, wohin man auch hört, überall klingelt, schellt, sülzt es feierlich vor sich hin. Die Tannenbäume funkeln und glitzern in allen Farben und Geschmacklosigkeiten, in den Fenstern und Vorgärten leuchtet es erbarmungslos. Wunderbar, oder?
Still und heimlich kommt man vielleicht ins Grübeln und stellt sich die Frage, ob es sich hierbei nicht um eine der ältesten Formen der Meinungsmache handeln könnte. Seit 2000 Jahren werden die abendländischen Menschen von Geburt an von einer Religions-Firma beeinflusst und manipuliert und das hat natürlich Folgen. Die Einen sind glücklich, ja selig ob dieser Tatsache, Andere wiederum suchen nach Möglichkeiten, sich diesem quasi amtlichen Zwang zu entziehen. Ihre Chancen sind relativ gering, die geballte Macht einer in allen Gesellschaftsschichten seit zwei Jahrtausenden manifestierten organisierten Religion verhindert schnell und effektiv alle derartigen Initiativen. Und jeder Politiker, ob in Kommune, Land oder Bund tut gut daran, sich mehr oder weniger deutlich zum Christentum zu bekennen. Andernfalls ist das Ende seiner Karriere durchaus vorhersehbar.
"Es bedarf nichts als Geschwätz, um beim Volke Eindruck zu machen. Je weniger es begreift, desto mehr bewundert es. Unsere Väter und Lehrer haben oft nicht das gesagt, was sie dachten, sondern was ihnen die Umstände und das Bedürfnis in den Mund legten."
Dieser Satz stammt beileibe nicht von einem Sozialisten oder gar Kommunisten. Gesagt hat ihn Kirchenlehrer Gregor von Nazianz, er lebte im 4. Jahrhundert. Und auch unser Dichterfürst Goethe hat sich mal sehr despektierlich zum gleichen Thema zu Wort gemeldet:
"Es werden wohl noch zehntausend Jahre ins Land gehen, und das Märchen vom Jesus Christus wird immer noch dafür sorgen, dass keiner so richtig zu Verstande kommt."
Natürlich ist Religion, wie es der olle Marx schon bemerkte, ein Beruhigungsmittel für das darbende Volk. Und das bestätigt sich ganz aktuell heute wieder.
Man entkommt der Weihnachts-Vernebelungsmaschine nicht wirklich, man hat keine Chance. Egal wie man sich dreht und wendet, wohin man auch hört, überall klingelt, schellt, sülzt es feierlich vor sich hin. Die Tannenbäume funkeln und glitzern in allen Farben und Geschmacklosigkeiten, in den Fenstern und Vorgärten leuchtet es erbarmungslos. Wunderbar, oder?
Still und heimlich kommt man vielleicht ins Grübeln und stellt sich die Frage, ob es sich hierbei nicht um eine der ältesten Formen der Meinungsmache handeln könnte. Seit 2000 Jahren werden die abendländischen Menschen von Geburt an von einer Religions-Firma beeinflusst und manipuliert und das hat natürlich Folgen. Die Einen sind glücklich, ja selig ob dieser Tatsache, Andere wiederum suchen nach Möglichkeiten, sich diesem quasi amtlichen Zwang zu entziehen. Ihre Chancen sind relativ gering, die geballte Macht einer in allen Gesellschaftsschichten seit zwei Jahrtausenden manifestierten organisierten Religion verhindert schnell und effektiv alle derartigen Initiativen. Und jeder Politiker, ob in Kommune, Land oder Bund tut gut daran, sich mehr oder weniger deutlich zum Christentum zu bekennen. Andernfalls ist das Ende seiner Karriere durchaus vorhersehbar.
"Es bedarf nichts als Geschwätz, um beim Volke Eindruck zu machen. Je weniger es begreift, desto mehr bewundert es. Unsere Väter und Lehrer haben oft nicht das gesagt, was sie dachten, sondern was ihnen die Umstände und das Bedürfnis in den Mund legten."
Dieser Satz stammt beileibe nicht von einem Sozialisten oder gar Kommunisten. Gesagt hat ihn Kirchenlehrer Gregor von Nazianz, er lebte im 4. Jahrhundert. Und auch unser Dichterfürst Goethe hat sich mal sehr despektierlich zum gleichen Thema zu Wort gemeldet:
"Es werden wohl noch zehntausend Jahre ins Land gehen, und das Märchen vom Jesus Christus wird immer noch dafür sorgen, dass keiner so richtig zu Verstande kommt."
Natürlich ist Religion, wie es der olle Marx schon bemerkte, ein Beruhigungsmittel für das darbende Volk. Und das bestätigt sich ganz aktuell heute wieder.

Michael Schumacher, die Ikone des modernen deutschen Ritters in PS-strotzender Maschine und allen umweltschützerischen Initiativen tapfer widerstehend, diese Goldgestalt deutscher Raserseligkeit, er kehrt in den Schoß von Mercedes zurück und steigt erneut in ein Rennauto. Oh, gnadenbringende Weihnachtszeit, oder? Da drückt sich mancher verschämt ein Tränchen Seligkeit aus der Augenwinkel und geht beschwingt in die Christmette.
Die Tatsache, dass Herr Schumacher schon seit 1996 in der Schweiz lebt und dies damit begründet, dass er ein "vernünftiges Steuerabkommen mit der Schweiz" habe, ist vergessen. Und genauso wird geflissentlich unter den Teppich gekehrt, dass Mercedes kein Problem damit hat, viele Millionen in den Wahnsinn Formel 1 zu stecken, während gleichzeitig die Beschäftigten des Autobauers schon bisher auf Einiges verzichten mussten. Wenn dann womöglich ein Daimler-Arbeiter leise moniert, er finde es nicht gut, dass Schumi 7 Millionen im Jahr einsackt, dann wird dem armen Mann die Keule des Sozialneids über den Schädel gezogen.
"Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden alle zusammenholen, die Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer ewig brennt."
So steht es in der Bibel.
In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten!
A.S. (24.12.09)