Schwarz-Gelb
erstrahlt...

Ausbaden müssen wir als Bürger es sowieso.
Eines scheint jedoch schon ziemlich klar ausgehandelt zu sein: Der Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Atomenergie. Wenn dies denn auch wirklich so kommt, dann ist es ein riesengroßer Schritt in die Vergangenheit und in die Arme der Strom-Industrie.
"Die Kernenergie wird als Übergangs- und Brückentechnologie so lange benötigt, bis klimafreundliche und kostengünstige Alternativen zur Stromerzeugung in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen und grundlastfähigen Strom erzeugen können. Daher wird die Laufzeitbefristung der deutschen Kernkraftwerke auf 32 Jahre aufgehoben."
So steht es in einem Papier der Koalitions-Arbeitsgruppe Umwelt und es bedeutet tatsächlich genau das, was man befürchtete, als die beiden Parteien ihren Willen zur Zusammenarbeit bekundeten.
Da hilft kein Drumherumreden: Das ist eine haarsträubende Planung von Menschen, die in ihrer Selbstdarstellung ständig davon reden, sie wollten für dieses unser Land und für die hier lebenden Bürgerinnen und Bürger nur das Allerbeste.
Sie vergessen vor lauter Beeinflussung durch die vielen Lobbies der Energiewirtschaft, wie letztendlich unbeherrschbar und auf Millionen Jahre lebensgefährlich diese Art der Stromerzeugung de facto ist.
Sie machen sich und uns allen wider besseres Wissen vor, dass Gorleben ein sicheres Endlager sei. Und es ist leider zu befürchten, dass diese Feststellung genauso falsch ist, wie man sie vor Jahren auch für Asse vorgegeben hat.
Nocheinmal: Das ist keine Hetze. Es ist eine Katastrophe für unsere Kinder und Enkel.
A.S (09.10.09)