Großartige
Pleite

Prozent -
so um diesen Dreh herum - der Wahlberechtigten
haben bei der heutigen Europawahl für sich
entschieden, ihre Stimme nicht abzugeben.
Das ist die erste Zahl des Wahltages vom 7. Juni 2009.
Das ist die erste Zahl des Wahltages vom 7. Juni 2009.
Die zweite
herbe Zahl dieses Dramas trifft die SPD quasi ins
Mark. Die Partei schmiert regelrecht ab mit ihren
wenigen Prozenten.
Das muss
man sich auf der Zunge zergehen lassen, es ist das
allerschlechteste Wahlergebnis, das die Partei
jemals bei einer bundesweiten Wahl eingefahren hat.
Die Hilflosigkeit der Parteioberen war bei den diversen Fernseh-Interviews mit Händen zu greifen. Franz Müntefering bemühte sich redlich so zu tun, als ob noch alle Optionen für die
Die Hilflosigkeit der Parteioberen war bei den diversen Fernseh-Interviews mit Händen zu greifen. Franz Müntefering bemühte sich redlich so zu tun, als ob noch alle Optionen für die


Bundestagswahl offen
seien.
Kanzlerkandidat Steinmeier gab sich weltmännisch und frohgemut, aber es wirkte irgendwie aufgesetzt. Ist ja auch kein Wunder.
Es ist immer wieder schon fast peinlich, wie z.B. Münte in die Kameras jovial promptet, die Wähler könnten sich auf die SPD verlassen.
Man fragt sich insgeheim: Worauf denn? Auf den weiteren Abbau sozialer Leistungen?
Kanzlerkandidat Steinmeier gab sich weltmännisch und frohgemut, aber es wirkte irgendwie aufgesetzt. Ist ja auch kein Wunder.
Es ist immer wieder schon fast peinlich, wie z.B. Münte in die Kameras jovial promptet, die Wähler könnten sich auf die SPD verlassen.
Man fragt sich insgeheim: Worauf denn? Auf den weiteren Abbau sozialer Leistungen?

Ach ja, der
Guido, der pockennarbige Rächer der vom Staat
gegängelten Freidenker, er zitierte fast schon
glucksend "Freude, schöner Götterfunke" und suhlte
sich vor den Seinen in dem erreichten 2-stelligen
Wahlergebnis. Wir fürchten uns schon jetzt vor der
"bürgerlichen Regierung"...

Von
Kanzlerin Angela war weit und breit nichts zu
sehen. Dafür durfte (musste) der Volker Kauder vor
die Mikros. Er mimte auch den Glücklichen, obwohl
seine schwarzen Geschwister auch bedenklich viele
Stimmen im Vergleich zur letzten Wahl eingebüsst
haben.
Schön, dass Politiker so leicht zu erfreuen sind.
Schön, dass Politiker so leicht zu erfreuen sind.
Aber egal,
was uns die Herrschaften so alles erzählen, wir
müssen alle erkennen, dass es schon ein elendes
Trauerspiel ist, wenn nicht mal die Hälfte der
Wahlberechtigten überhaupt noch zur Urne gehen.
Die Parteien, diese nach außen hin gut geschmierten Profilierungsmaschinen, müssen allmählich ernsthaft darüber nachdenken, was der Grund für die Wahlverweigerung sein könnte.
Vielleicht ist es ja doch die immer deutlicher werdende fehlende Möglichkeit, die Parteien noch voneinander zu unterscheiden. Und die klarer werdende Erkenntnis des Wählers, dass sie alle reden und Handeln nicht in Einklang bringen können - oder wollen.
A.S (07.06.2009)
Die Parteien, diese nach außen hin gut geschmierten Profilierungsmaschinen, müssen allmählich ernsthaft darüber nachdenken, was der Grund für die Wahlverweigerung sein könnte.
Vielleicht ist es ja doch die immer deutlicher werdende fehlende Möglichkeit, die Parteien noch voneinander zu unterscheiden. Und die klarer werdende Erkenntnis des Wählers, dass sie alle reden und Handeln nicht in Einklang bringen können - oder wollen.
A.S (07.06.2009)