Rent a
Brusler!
Nach der
bezeichnenden Peinlichkeit der NRW-CDU und ihres um
die Wählergunst buhlenden Landesvaters, des angeblich
so roten Herrn Rüttgers, um zeitlich begrenzte
Einzel-Rendezvous mit dem Herrn hat sich auf die
Schnelle der Werbespruch "Rent-A-Rüttgers" gebildet.
Dem sollten wir Brusler nicht nachstehen und so ist
eben hier die Idee entstanden, auch unsere
Polit-Größen aus den einzelnen Parteien auf diese Art
zu vermarkten. Der Ausdruck "Polit-Größe" ist
sicherlich etwas hoch gegriffen aber seit unser
Nadolleon vergangenes Jahr von der Bühne abgetreten
ist, ist es nicht gelungen, auch nur eine Gestalt in
den Parteien zu finden, die den erwähnten körperlich
nicht eben großgeratenen Bernd nicht nur in dieser
Hinsicht überragt. Allzu schwer sollte das
andererseits ja nicht sein, oder?

Aber Brüstle ist ja auch noch Chef der Brusler Kripo und bekommt von diesem Amt zusätzlich etwas Glanz ab, denn an Recht und Gesetz liegt den Bruslern viel. Zumindest so lange, wie es nicht allzu sehr ans alltägliche Eingemachte geht. Hier erinnert uns das alle vielleicht an die derzeitigen Probleme der Katholischen Kirche mit ihrem Bodenpersonal, das tut aber hier nichts zur Sache.
Was könnte die Brusler CDU bieten, um Brüstle's Ansehen ein wenig aufzuhübschen? Das ist nicht einfach, zugegeben, aber mit ein wenig Fantasie könnte man eventuell anbieten, dass der Spender einer erwähnenswerten Geldsumme an die CDU z.B. zur nächsten Obduktion einer Brusler Leiche mitgenommen wird. Zugegeben, eine etwas makabre Idee, aber es gibt bestimmt Einige, die - aus rein naturwissenschaftlichem Interesse selbstverständlich - daran Gefallen fänden.

Der Fraktionschef der Roten, E.F. Schäfer, kommt dem vielleicht ein wenig näher als Andere, weil er schon seit gefühlten Ewigkeiten im Gemeinderat wirkt und seiner Fraktion vorsitzt. Letzteres aber mit deutlich zur Schau gestellter und so wohl auch gefühlter Wichtigkeit. Allerdings fällt das andererseits keinem Brusler wirklich groß auf, weil die Roten sich in der Öffentlichkeit weniger als schlecht darstellen und Schäfer höchstens als bräsiger Dauer-Reder auffällt. Dafür hat er allerdings einen zuverlässig Ewiggestrigen an der Backe, der sich eben heute wieder in der Brusler Rundschau als Leserbrief-Schreiber dargestellt hat und interessanterweise vehement die Ehrenbürgerschaft für Bernd Doll fordert. Dieser Gerhard Holler ist nun wahrlich das Sahnehäubchen auf unserer örtlichen SPD.
Zurück zu Schäfer: Was könnte der einem generösen Sympathisanten bieten? Eine gemeinsame Fahrt in Schäfers fränkische Heimat vielleicht? Zugegeben, nicht gerade der Hit, aber sonst fällt einem auch beim besten Willen nichts ein.

Ernst hat seine Bekanntheit unter anderem dadurch zu steigern gewusst, dass er noch Jahre nach der erfolgten letzten Landtagswahl in Baden-Württemberg in Internet für sich geworben hatte. Wie man sieht, hat es sich ja nun auch gelohnt, wenn auch deutlich verspätet.
Er könnte, um noch bekannter und beliebter zu werden (sofern das überhaupt noch geht...) zu einer "Backstage"-Besichtigung seiner Apotheke einladen. Also ein Rundgang auch in den Hinterzimmern und Laboren einer Apotheke mit Probenverkostung und gesundheitsdienlichen Tipps und Tricks aus berufenem Mund.
FDP, Apotheke, das passt, finden Sie nicht auch?

Herr Foos könnte ja vielleicht Schraubendreher für Linkshänder als Präsent für Spender propagieren, sein Vize Sieg legt dann auch noch einen Strauß Blümchen vom Vortag dazu.
Nicht sehr überzeugend, zugegeben, aber es fällt schwer, hier noch einen draufzulegen.
Ganz mau wird es schließlich, wenn man sich die Brusler Grünen näher betrachtet. Hier ist es fast schon eine Unmöglichkeit, auch nur eine Idee für die Ankurbelung des Sponsorings zu entwickeln. Dies allerdings nicht nur aus der Überlegung heraus, dass es dem Selbstverständnis dieser Partei nicht entsprechen könnte, sondern auch in Anbetracht des Personal-Potentials, allen voraus der Fraktions-Chefin Ruth Birkle. Ein Foto der Dame für diesen hier vorliegenden Artikel war nicht aufzufinden und alleine das ist schon mehr als ein Indiz dafür, wie farblos und mit kaum zu erkennenden Konturen diese Partei bei uns auftritt.
Vorschläge zur Aufpolierung des Images? Schwer bis unmöglich.
So, nun aber mal los Ihr Brusler Polit-Nasen! Lasst Euch was einfallen und nehmt Euch ein Beispiel an NRW.
Rent-A-Brusler!
A.S (23.02.10)