Ob-Wahl in Brusl - Teil 2

Teil 2 des „Brusler Wahldramas“ ist eingeläutet. Wie nicht anders zu erwarten war, treten die Kandidaten Petzold-Schick und Hartmann als deutliche Stimmenkönige erneut zur Wahl an. Zwei bisherige, im ersten Wahlgang aber deutlich abgestürzte Bewerber (Biedermann und Heber) werfen das Handtuch und es bleiben nun also insgesamt 4 Personen, zwischen denen der Wähler am übernächsten Sonntag entscheiden muss.

Jens Skibbe aus Obergrombach kandidiert also weiterhin und will OB werden. Er betont erneut und fast schon aufmüpfig, dass er völlig unabhängig und ohne Unterstützung seiner Partei, der CDU, antrete und dass sich an dieser Situation nichts ändern werde. Bravo, Herr Skibbe, Respekt. Sie wissen sicherlich, dass diese fast schon freche Haltung bei ihren schwarzen Kameraden alles andere als positiv gesehen wird. Denn die wissen natürlich auch, dass jede Stimme für Sie eine Stimme weniger für den offiziellen CDU-Kandidaten Hartmann ist.
Nun, vermutlich denken Sie sich, das könne ihnen wurscht sein, Sie sind ja bereits Ortsvorsteher in Obergrombach und gewählter Stadtrat.

Toll und ebenso respektabel ist, dass auch Herr Metzka nicht klein beigibt und seinen Hut zum zweiten Wahlgang in den Ring wirft. Seine und Skibbe’s Entscheidung lassen die Wahl noch einmal spannend werden. Jedenfalls wird es die schwarze „Allmachts-Partei“ nicht so leicht haben, wie noch vor einigen Tagen - auch hier auf der Website - vermutet wurde. Und alles, was dazu seinen Teil beiträgt ist gut und demokratisch wichtig. Auch wenn es die CDU sicherlich nicht so sieht.

Trotzdem ist zu befürchten, dass es der durchschnittliche Busler nicht anders kann, als einem Mitglied der „Christen-Partei“ die Stimme zu geben.

Lassen Sie uns Optimisten sein: Vielleicht wird es diesmal anders?


A.S (16.07.09)