Studenten
in Not

Die Schwierigkeiten liegen vor allem darin, die vielen ausländischen Studierenden zu vermitteln. Sie sprechen nämlich in den offenbar meisten Fällen kaum Deutsch. Damit wird dann zum Beispiel weiteres Lernen an deutschsprachigen Uni´s ein Ding der Unmöglichkeit.
Besonderes Kopfzerbrechen scheint eine Gruppe äthiopischer Studenten zu bereiten. Sie seien zum Studium zugelassen worden, ohne über die dafür erforderlichen Voraussetzungen zu verfügen.
"...Im vergangenen Jahr sei praktisch 'Alles genommen worden, was laufen kann', um die Reihen zu füllen, sagt ein ehemaliger Mitarbeiter der Uni..." so die FTD in ihrem Artikel. Viele Bewerber seien bereits bei der Prüfung an der Deutschen Botschaft in Addis Abeba gescheitert. Doch dann habe sich ein äthiopischer Prinz eingeschaltet.
"...Der FTD liegt ein Schreiben vor, unterzeichnet vom ehemaligen Geschäftsführer der IU, Michael Scheithauer, in dem einem Studienbewerber aus Äthiopien ein voll finanziertes Studium versprochen wird. Die Hochschule wollte dazu auf Anfrage keine Auskunft geben...", so ein weiteres Zitat aus der Zeitung, das zumindest auslegungsbedürftig ist. Es wird allmählich immer klarer, warum dieser Herr Scheithauer so überraschend und schnell seinen Posten räumen durfte oder wohl eher musste.
Wenigstens für einige Studenten hat die FTD auch eine positive Botschaft: Die Uni Mannheim wird zum kommenden Wintersemester mindestens 15 junge Leute in der Wirtschaftsinformatik aufnehmen.
Trotz dieses kleinen Lichtblicks: Ein wahrlich klägliches Scheitern eines einst als großartige Idee verkauften Projektes.
A. S (09.08.09)